Das Stadtmuseum Aarau (SMA) und Studierende der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) erarbeiten unter der Leitung von Marc Griesshammer (SMA) und Mela Kocher (ZHdK) im Auftrag von Engagement Migros Games zur Vermittlung von Museumssammlungen – parallel zu Studierenden der Haute Ecole de Design (HEAD) mit dem Musée d’Ethnologie Genf. Aktuell läuft die Recherchephase für die Entwicklung verschiedener Prototypen, welche ab Sommer 2018 im Stadtmuseum Aarau und später in zwei, drei anderen Museen getestet werden. Ziel ist die Entwicklung von zwei bis fünf Spielen, welche in drei Jahren interessierten Schweizer Museen in einer Toolbox zur Adaption zur Verfügung gestellt werden. 

In der Session wurden Fragen zu den Zielgruppen diskutiert: Zum Beispiel, ob ein Game ein neues, spielaffines Publikum generieren kann, oder die Erschliessung neuer Zielgruppen nur vom Inhaltlichen abhängt. Ebenfalls besprochen wurde das Verhältnis von digital/analog im spielerischen Kontext und der Umgang mit Sammlungsexponaten, die Inhalt des Spiels werden sollen.

Erkenntnisse dieser Session waren u. a., dass erfolgreiche Spielmechaniken aus dem analogen Kontext auch digital funktionieren sollten und dass das Spielformat flexibel bleiben muss, damit andere Museen es adaptieren können. Zudem sollten die Spiele die Interaktion der MuseumsbesucherInnen untereinander fördern und eine inhaltliche Auseinandersetzung fördern.