In dieser Runde zeigte sich, dass viele Institutionen mittlerweile die Bedeutung alternativer Medienkanäle wie z.B. Social Media erkannt haben und auch versuchen diese professionell zu bespielen.

Allerdings gibt es bezüglich des „Wie“ noch immer sehr viele Diskussionpunkte.

Christian Holst verwies z.B. darauf, dass manche Institutionen offenbar noch immer zu sehr auf ihr eigenes grossartiges Angebot fixiert sind und sich weniger um das Publikum kümmern. Derart monologisierend verfehlen sie oft den Ton wenn es um Kommunikation mit dem Publikum geht.(Siehe hierzu auch einen entsprechenden Blogpost von Christian Holst).

Andererseits werden Dialogangebote auf Social Media vom Publikum nur sehr zögerlich angenommen, u.a. da mittlerweile eine Übersättigung stattgefunden hat.

Axel Vogelsang verwies auf die Notwendigkeit, Themen zu finden, die den Nerv des Publikums treffen.

Partizipation funktioniert dann am besten wenn man die intrinsische Motivation des Publikums trifft und sein Gegenüber dabei auch ernst nimmt, statt mit eher banalen Gewinnspielen oder Belohnungen zu ködern.

Aber auch die Frage der Finanzierung der Social Media Angebote ist für viele Kulturanbieter noch immer nicht geklärt, was sowohl auf die fachlichen Ressourcen zutrifft als auch auf den Einsatz von bezahlten Postings z.B. auf Facebook, welche noch immer eher zögerlich eingesetzt werden.